Teil eines Werkes 
3 (1805) Biologie oder Philosophie der lebenden Natur. 3
Entstehung
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ohne uns in weitläuftige Untersuchungen einzu- lassen, die exaltirenden und deprimirenden Po- tenzen nicht anders, als verschieden von den eigentlichen Reitzen(dieses Wort in der,$.65 der Einleitung festgesetzten Bedeutung genom- men) ansehen. Allein hier, wo es uns obliegt, dasjenige von jenen Systemen, welches wir für das wahre anerkannt haben, weiter auszufüh- ren, müssen wir erinnern, dals die Wirkungen der erwähnten Potenzen nur Nebenwirkungen der Reitze sind. Ehe wir imdefs diese Be- hauptung rechtfertigen, werden wir vorher den Beweis eines Satzes liefern, den wir oben vor- ausgesetzt haben, ohne die Richtigkeit dessel-

ben darzuthun.

Wir haben nehmlich angenommen, dafs die Empfänglichkeit für eine erregende Potenz durch Verminderung oder Auf. hebung des: Einflusses der letztern'er- ‚höhet wird. Dieser Satz aber folgt unmit- telbar aus dem Begriffe der Reitzbarkeit, Sie ist, wie wir in der Einleitung(n) gezeigt ha- ben, das Vermögen lebender Körper, Einwir- kungen der Aussenwelt so zu percipiren, dafs die relative Stärke der letztern, ihrer absoluten Verschiedenheit ohngeachtet, unverändert bleibt, Allein dies heilst mit andern Worten nichts an-

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(n): Biol, Bd..1.:.5668.

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