Teil eines Werkes 
2 (1803) Biologie oder Philosophie der lebenden Natur. 2
Entstehung
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wird fragen: Ob der Boden, ob andere ponderable

Stoffe mehr als blofse Abarten hervorzubringen vermögen? Ob die specifiquen Charaktere der Kat- tungen nicht mit der physischen Verbreitung der- selben in engerer Verbindung stehen mülsten, als in der That der Fall ist, wenn sie Produkte jener

Stoffe wären? Durch den im Aten( des gegen-

wärtigen Kapitels bewiesenen Satz, dafs zwischen.

allen lebenden Körpern eine dynamische Wechsel- wirkung statt findet, sind wir indels in den Stand gesetzt, diesen Einwurf befriedigend zu beantwor- ten. Hat jener Satz seine Richtigkeit, so folgt, dafs jene Körper vermöge dieser Wechselwirkung einen einzigen dynamischen Organismus ausma- chen; es folgt zweytens, dafs mit der vollendeten Organisation der ganzen lebenden Natur auch die Organisation jedes lebenden Individuums bestimmt ist; es folgt ferner, dafs in derletztern keine wesent- liche Abweichung von der ursprünglichen Norm ein- treten kann, so lange die erstere unverändert bleibt, Es folgt aber auch, dafs damals, als die Organisa- tion des Ganzen noch im Werden begriffen war, die des Einzelnen ganz abhängig von Einflüssen gewesen seyn kann, welche jetzt nur noch blolse Varietäten, nicht mehr Gattungen, hervorzubrin- gen vermögen. Es folgt endlich, dals die Gewalt

solcher Einflüsse über einen lebenden Körper desto geringer seyn muls, je grölser, und desto grölser,

je geringer die Zahl seiner Berührungspunkte mit

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