Teil eines Werkes 
2 (1803) Biologie oder Philosophie der lebenden Natur. 2
Entstehung
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der Aussenwelt ist, Diese Zahl steigt aber mit der Mannichfaltigkeit der Organe, und nimmt ab mit zunehmender Einfachheit und Gleichartigkeit der letztern. Jene Gewalt mufs also geringer seyn bey den höhern Thierclassen ,. als bey den niedern; gröfser bey den Pilanzen; und am. grölsten bey

den Zoophyiten.

Vergleichen wir mit dieser letztern Folgerung die Erfahrung, so stimmet sie auch ganz damit überein. Einen Beweis, wie schwer die Ausartung bey dem Menschen von statten geht, geben die Ju- den. ‚Schon seit so vielen Jahrhiunderten aus Palä- siina verbannt, und in alle Weltgegenden zerstreut, behanptet dieses Volk, selbst unter den verschie-

densten Zonen, noch immer seine eigenthümliche Bildung.

Ein höherer Grad von Degeneration findet bey manchen der übrigen Säugıibiere statt. Auf der In- sel St. Barthelemi bekamen die Schaafe nach drey oder vier Fortpflanzungen statt der Wolle gerade steife Haare(u). Das zahme Hausschwein, das ohne Zweifel von dem wilden Eber abstammet, ar- tet hin und wieder in Racen aus, die an Sonder= barkeit alles weit übertreffen, was man an körper- licher Verschiedenheit unter den Menschen bemerkt.

Schweine mit ungespaltenen Klauen kannten schon die

(u) FAuzzeng in den Neuen Abh, der Schwed. Akad. B. VII. J. 1786. S.225.