Teil eines Werkes 
1 (1802) Biologie oder Philosophie der lebenden Natur. 1
Entstehung
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Die männlichen Zeugungsorgane, die bey den Säugthieren so deutlich in die Augen fallen, wer- den von den Vögeln zu den Fischen herab immer verborgener. Die männliche Ruthe ist am zusam- mengesetztesten bey den Säugthieren, einfacher bey den Vögeln und Amphibien."Die Fische haben meist statt ihrer eine blofse Spalte. Die Saamenbläschen verliehren sich schon bey den Säugthieren aus der Familie der Hunde. Die Vögel und vierfülsigen Amphibien haben nur noch eine geringe Spur der- selben. Bey den Schlangen und Fischen sind sie

gar nicht mehr vorhanden.

Von den weiblichen Geschlechtsorganen sind die Brüste ein ausschlielsliches Eigenthum der Säug- thiere. Die äussern weiblichen Zeugungstheile, die Mutterscheide, der After und die Harnröhre, wel- che bey jenen eben so viele verschiedene Theile aus- machen, vereinigen sich bey den Vögeln und Am- phibien zu einem einzigen Organe, der cloaca. Doch findet man bey diesen noch einen Uterus, und den Muttertrompeten ähnliche Organe. Bey den meisten Fischen aber verschwinden auch diese Thei- le, und die Eyerstöcke gehen hier unmittelbar in die cloaca über. Ja, nicht selten vereinigen sich hier, wie bey den Mollusken und Würmern, bey- derley Geschlechtstheile in Einem Individuum, und es entstehen wahre Hermaphroditen, die auf der

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