Druckschrift 
Abbildung und Beschreibung eines neu erfundenen, einfachen und wenig kostspieligen Brenn- und Destillir Apparats : durch welchen mit geringer Holz- oder Torffeuerung sogleich der reinste, völlig fuselfreie Spiritus und Branntwein gezogen wird und zugleich nicht nur das Maischwasser geschafft, und die Kartoffeln, sowohl zur Brennerei als zur ganzen Wirthschaft, ohne das Geschäft im mindesten zu stören, gekocht, sondern auch durch Dämpfe mehrere Zimmer erheitzt werden können, und überdies noch aus dem Nachlauf vorzüglich guter Essig zu gewinnen ist / von Ph. Just. Christoph Reitz
Entstehung
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Wasser wird dann, wenn es warm geworden, durch das Hähnlein. Tab. II. Rig. 5. F.

wieder in eine darunter stehende Kanne abge⸗ lassen.

Der Lutter concentrirt sich in dem Refrigera⸗ tor, zwischen dem Maischwärmer e und dem Kühlfaß e. Fig. 4. E. Tab. II., geht durch das Rohr d in die Weinblase, wird daselbst durch die, die Weinblase umgebenden, Wasser⸗Dämpfe wieder aufgelöset, und durch das im Kühlfaß m. befindliche Schlangen-⸗Rohr als Spiritus in die Vorlage p. geführt.

3te Anmerk. Da das in der Dampfblase be⸗ findliche Wasser beständig ausdünsten muß, und nicht zu allen Zeiten zum Kochen der Kartof⸗ feln ꝛc. gebraucht werden kann, so muß solches, um den Wrasen(Dunst) in der Brennerei zu verhüten, durch das Dampfrohr 1 nach oben zur Erwärmung der Stuben, oder wenn dies, wie im Sommer, nicht nöthig ist, zum Dache hinausgeführt werden. Um den durch das Ausdün⸗

sten verursachten Abgang in der Wasserblase zu erse⸗