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bedienen wollen. Der Dampf-⸗Apparat kostet mehr, und erfordert auch mehr Brennmate— rialien und Zeit, als der Kochkessel; dagegen erfordert das Kochen im Kessel auf freiem Feuer sehr viele Aufsicht.
Will man zum Kochen mit Dämpfen sich ein besonderes Geräthe machen lassen, was stets das beste und zweckmäßigste ist, so läßt man durch einen Kupferschmied von recht star— kem Kupferbleche einen runden Kessel von der Gestalt einer Destillirblase machen; nur mit dem Unterschiede, daß er eine cylindrische Form erhalten muß, und die Höhe seinen Durch— messer stets zweimal übersteigt. Am Boden kann man eine gut verschlossene Vorrichtung anbringen, um, wenn der Kessel nicht ge⸗ braucht wird, das Wasser abzulassen, auch nöthigenfalls ihn reinigen zu können. Der obere Theil, in dem sich die Oeffnung befin⸗ det, in die das Dampfleitungsrohr gesetzt wird, kann, so wie an jeder gewöhnlichen Brand— weinblase, etwas nach der Oeffnung zu, um einige Zoll steigen, welches den Austritt der— Dämpfe sehr befördert. Die Oeffnung, die sich in der Mitte befindet, muß sehr gut zirkel⸗ rund seyn, und auch bei der größten Vor⸗ richtung die Peripherie von 6 Zoll nie über⸗ steigen, weil bei einem stärkeren Durchmesser zu viel Dämpfe auf einmal austreten würden,
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