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leicht; sind die Schalen aber schon reif, so quellen die Wicken in einigen Stunden so sehr auf, daß sie die Schalen aufsprengen und dann von ihrem Hauptfeinde, der grauen Ackerschnecke, aufgezehrt werden. Sollte aber auch im günstigsten Falle die Wicke wieder schnell trocknen, so bekömmt sie dennoch nie ihre dem Kaffee so ähnliche Farbe wieder, sie verliert an Geschmack und wird ganz unschein— bar. Dieses alles ist aber nie der Fall, wenn man sie auf ganz magern Boden zieht; hier wird die Pflanze nur sehr selten über einen Schuh hoch, bringt eben so schöne, wenn auch nicht so viele Wicken, wie an einer Pflanze von zwei und mehreren Fuß hoch; allein man hat auch nie zu fürchten, daß sie ein Raub des Ungeziefers oder der ungünstigen Witte— rung würden. Daher ist es wohl auch ein— leuchtend genug, daß bei der Cultur des Astra— galus entweder gar kein, oder wenn es höchst nothwendig ist, doch nur sehr wenig Dünger angewendet werden muß, was ich durch eigne Erfahrung bestätigen kann.
Verwichenes Jahr hatte ich nämlich ein Stück Land, was ich, vermöge seiner allzu schlechten Qualitat, schon zwei Jahre gänzlich unbebaut liegen gelassen hatte, da es mir bei aller angewandten Mühe und Kosten dennoch die letzteren wieder einbrachte. Auf dieses


