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Gemählde der toskanischen Landwirthschaft / von J. C. L. Simonde. Aus dem Französ. übers. und mit Anm. und Zusätzen begleitet von Johann Burger
Entstehung
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wärtigen Zustand erforschen, und dann erst die Bü⸗ cher zu Rath ziehen, die ihn belehren, wie er hievon am meisten gewinnen könne: allein wie oft sieht man nicht vorgebliche Agronomen aus den Städten kom- men, die alles zu wissen glauben, weil sie alles gele⸗ sen haben, nur zu bald bey der Anwendung ihrer Wissenschaft in Verlegenheit gesezt, den Landleuten durch Unwissenheit der gemeinsten Dinge, der tägli⸗ chen Arbeiten, die man vor allen kennen sollte, zum Gelächter werden?

In gegenwärtigem Werk, welches ich dem Pu⸗ blikum vorlege, ist das Land so beschrieben, wie ich es gesehen habe; der Ackerbau so, wie ihn die Bauern ausüben; so wie ich ihn selbst ausgeübt habe: nur sehr selten schalte ich eine neue Erfahrung oder einen Rath ein, den der allgemeine Gebrauch nicht gehei ligt hat. Ich glaube nicht, daß mit einer dergleichen Lektüre ein Landwirth sich von dem eigenen Studium des Landes überheben könne; allein er wird es in kürzerer Zeit und mit mehrerem Nutzen vollbringen, wenn er durch irgend eine Anleitung geführt wird, als wenn er hiebey gezwungen ist, sich blos nach dem Schlendrian der Bauern zu richten.

In meinen Augen würde das Gemählde des Acker⸗ baues irgend eines französischen Departements immer sehr nüzlich, und die Vereinigung dergleichen Ge mählde die vornehmste aller Sammlungen seyn. Es ist indeß, wie es mir scheint, ein Vortheil, gleich zum Anfang das eines fremden Landes aufzustellen;