Druckschrift 
Gemählde der toskanischen Landwirthschaft / von J. C. L. Simonde. Aus dem Französ. übers. und mit Anm. und Zusätzen begleitet von Johann Burger
Entstehung
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VIII

dern, und nur durch die Annäherung mehrerer prak⸗ tischer Ackerbau-Systeme ist man im Stande, zu diesem Zwecke zu gelangen. Frankreich hat bereits an zu verschiedenenmalen sich mit den Arbeiten und me Entdeckungen des englischen Landwirths beschäft tiget; 6m der italienische 3nnn Richt mindere Rechte auf seine seh Aufmer! amkeit, und aus der Vergleichung des ei⸗ W nen mit dem anderen können Aer nüzliche Wahr⸗ dur i Diese zwey betriebsamern und che mit Vorzug Ackerban treibenden Nationen, wovon 6 nie eine in der Schule der anderen war, und die ihr an mehr unter sich, als von uns scheidet, konn blik n sich nur in so weit, als sie durch eine sinnreiche es Tun oder genaue Erfahrungen geleitet wurden, au begegnen; ihr Uebereinstimmen über die Felderein seh theilung zum Beyspiel, und die Regeln des Frucht A wechsels sezt uns beynahe unbezweifelt auf den Weg ligt einer allgemeinen Wahrheit. gt Auch glaubte ich, es sey sehr nüzlich, den Acker des bau einmal so zu beschreiben, wie er wirklich ist, kür nicht wie man ihn zu sehen wünscht. Die meisten 0 Bücher, die bisher über diese Wissenschaft geschrie N ben worden, führen uns mehr oder minder zur Schu hm le: auch war dies natürlich; ihr Zwek war, uns zu belehren. Man kann indeß nicht verneinen, daß die n Kenntniß des Ackerbaues nicht blos allein in dem sch bestehe, dasBessere einzuführen, ohne das Gu te zu kennen, welches bereits besteht. Ein guter üI Landwirth muß vor allem das Land in seinem gegen un

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