Druckschrift 
Gemählde der toskanischen Landwirthschaft / von J. C. L. Simonde. Aus dem Französ. übers. und mit Anm. und Zusätzen begleitet von Johann Burger
Entstehung
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Ich suchte so viel als möglich den Sinn des Originals getreu auszudrücken, und mag mir hier über manche Härte im Ausdruk, Stockung im Pe- riodenbau zugezogen haben; dies war äber nicht leicht zu vermeiden, und man kann sich hievon über zeugen, wenn man das Original entgegenhält, und sieht, wie abgebrochen öfters und schleppend die ze desselben sind. Fliessender würde der Styl ge worden seyn, wenn ich eine völlige Umarbeitung des Werks vorgenommen hätte; allein nur zu leicht geht der Geist des Autors hiebey verlohren, und der Leser befürchtet mit Recht die Meinung des Umar beiters und nicht jene des Verfassers zu hören. Alle die Stellen, die dem deutschen Leser im Original unverständlich seyn dürften, hab ich so viel als möglich erläutert; Geld, Gewicht und Maas auf den Wiener Fuß reducirt, sonst mich aber der lang weiligen, wiederholten Vergleichungen zwischen teut scher und italienischer Agrikultur enthalten, die jeder Leser beym Durchblättern des Werks selbst leicht anstellen kann. Ich habe geflissentlich den Ideen gang des Verfassers nicht unterbrechen wollen, weil ich nur gesinnt war, ihn zu übersetzen, nicht aber zu kommentiren. Blos bey der Kultur des türki⸗ schen Waitzens hab ich mich etwas länger aufge halten, als es sonst der Raum einer Anmerkung ge stattet, weil ich fand, daß unsere Lehrer hierin die Italiener nemlich jezt weit hinter ihren Schü lern uns Teutschen stehen. Sie sind auf der nemlichen Stufe stehen geblieben, wo sie vor zwey hundert Jahren standen, indeß wir weiter geschritten sind, und dem Boden Erndten abgewinnen, die der Italiener samt seinem, dieser Frucht so anpassenden, Klima und Boden nicht zu erreichen im Stande ist. Möchten meine Worte so glüklich seyn, mei ne Landsleute mehr zur Kultur dieser, bey weitem