—
Allgemeine Betrachtungen. 15
im Schwange, immer nnnüz und zuweilen schädlich sind und stets die schlimme Folge haben, daß sie den Men— schen von den einfachen Wegen abführen, auf denen er sein Ziel erreichen könnte)).
Eine Wissenschaft ist in Beziehung auf eine gewiße Classe von Dingen um so vollständiger, je mehr es uns gelingt, das Band, das alle vereinigt und die wahren Ursachen der Wirkungen aufzufinden.
Worin die analytische Methode bestehe.
Diesen Zweck erreicht man durch das sorgfältige Stu— dium der Natur aller derjenigen Dinge, die in der zu erklärenden Erscheinung irgend eine Rolle spielen: die Na⸗ tur der Dinge enthüllt uns die Art, wie sie wirken und die auf sie gerichteten Wirkungen annehmen; sie zeigt uns die Verhältnisse und den Zusammenhang der That— sachen unter sich. Das beste Mittel aber, die Natur ei— ner jeden Sache kennen zu lernen, besteht darin, daß man sie analysirt, d. h. daß man Alles, was in ihr liegt, aber auch nur dieses zur Anschauung bringe.
Lange hat man die Ebbe und Fluth auf dem Meere beobachtet, ohne sie zu verstehen oder ohne sie auf eine genügende Weise erklären zu können. Um den wahren Grund dieser Erscheinung angeben zu können, mußte man die Kugelgestalt der Erde, die Verbindung, die zwischen den großen Wassermassen besteht und die allgemeine Schwerkraft als ausgemachte Thatsachen erkannt haben;
*) Ein rechtgläubiger Muselmann sagt:„Warum sollte ich diese Vorsicht gebrauchen? Wenn Gott will, daß etwas geschehe, so wird es geschehen; wenn er es nicht will, wa— rum sollte ich mir vergebliche Mühe machen?“ Er weiß nichts von jener anderen Marime, die so viel werth ist, als Alles, was im Alcoran steht: Helfe dir, so wird der Himmel dir helfen.


