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... Jacob Christian Schäffers ... Erstere und fernere Versuche mit Schnecken : nebst einem Nachtrage ; Wobey sieben ausgemahlte Kupfertafeln
Entstehung
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eines Theils sie ganz und gar nichts von Bohnenblättern gefressen, ihre Hinter⸗ leiber aber doch erneuet und ergänzet worden sind, die nackenden Schnecken hin⸗ gegen schon den andern Tag und von da beständig die Pflamzen angefeessen: und da sie so andern Theils das Papier statt der Blärter gesressen haben. Ist ihnen das Papier eine Art der Heilung, oder eine bessere Nahrung und liebere Speise, als Pflanzen, Blätter, und dergleichen?

Zehender Versueh. Jen roten August schnitte ich sechs nackenden Schnecken die Köpfe Eund Hinterleiber zugleich ab. Allein, ob sie gleich nach dem Schnitte fortlebeten, den abgestutzten Theil von sich streckten und hin und her krochen, auch dieses bis den reden so fortdauerte; so kamen doch von diesem Tage an alle nach und nach um und vertrockneten.

Anmerkung. Ich muthmaße gar sehr, daß dieses Umkommen nur etwas zufälliges ge⸗ wesen. Und es wird sich bey weitern Versuchen dieser Art auweisen, ob meine Muthmaung gegründet sey oder nicht?

Eilfter Versuch.

en raten August schnitte ich zwo Weinbergsschnecken Tab. III. Fig. I. II. III. IV. in Gegenwart zwoer Personen mit einer schar⸗

sen Scheere die Köpfe so ab, daß solche auf dem Tische liegen blieben. Die Schnecken zogen sich nach dem Schnitte zusammen, gaben vielen Schaum von sich, und begaben sich fast gänzlich in ihre Häuser zurück. Jedoch nach Verlauf einer Stunde kamen sie wieder zum Vor⸗ scheine, nur schiene es, als ob dieses nicht ohne schmerzliche Empfin⸗ dung geschäbe. Man sahe an beyden Schnecken, daß der Schnitt in die Qucere durch und durch gegangen war, indem der gestutzte Theil vollkommen senkrecht abgeschnitten war. Ich legte diese Schnecken in ein Glas und zu ihnen eine kleine und ganze Sallatstande. Von da bis guf den raden hatte sich die eine zwar in der Nacht auf der Sallatstaude hin

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