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e 19 der einen der Schnitt noch sichtbar, bey der andern völlig berwachsen ift? Fra⸗
gen, die gunoch unauflößlich zu seyn scheinen!
Neunter Versueh.
8 0 zten August schnitte ich vier Gartenschnecken— bunten Häu⸗
sern die Hinterleiber ab. Tab. II. Fig. VI. Sie zogen sich
nach dem Schnitte zwar in ihre Häuser zurück, kamen aber auch bald wieder zum Vorscheine. Ich versorgete sie mit ganzen Bohnenblättern;
allein sie haben bis heute, ob ich ihnen gleich mehrmalen frische Bohnen⸗
blätter vorgeleget habe, auch nicht einmal, etwas angefressen. Dage⸗ gen aber habe ich dieses Besondere bey ihnen wahrgenommen, daß sie das Papier, mit welchem ich das Glas, worinn sie sich besunden, zu⸗ binden lassen, von Zeit zu Zeit durchfressen haben. Als ich dieses das erstemal gewahr wurde, konnte ich unmöglich glauben, daß es die Schnecken gethan. Vieleicht, dachte ich, ist es von den Mäusen im Gartenhause geschehen! Ich hieß d das Glas mit frischem Papiere zubin⸗ den. Allein den solgenden Tag ware alles wieder so Dbthret und weggefressen, daß nur noch hie und da etwas vom Papiere übrig war. Und auch itzt glaubte ich es noch nicht. Ich ließ also das Glas in mein Haus tragen, setzte es des Abends in meine Studierstube auf den Tisch, und wo ich gewis wußte, daß nichts von außen dazu kommen und is Papier zerfressen konnte. Allein, des Morgens war a len 5Pa pier durchfressen, und ich hatte selbst des Nachts das Nagen ge⸗ ört. Und nun konnte ich nicht mehr zweifeln, daß die 80 hnecken auch Papier fressen und sich davon zu nähren suchen. Die Hinterleiber fiengen am roten August an sich schon wieder in ihrem neuen uW. achs⸗ thume zu zeigen, und den aten September waren solche vollkommen wieder ausge wachsen. Tab II. Fig. VI. à. Anmerkung. Daß Schnecken Papier fressen, erinnere ich mich noch nie gelesen zu ha⸗ den. Und es scheinet mir dieseo bier 2 so anmerkungswürdiger zu seyn, 2 eine
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