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Beobachtungen über den Ackerbau der Pfälzer / J. N. Schwerz
Entstehung
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kohlensaurer Kalk. Von dem Sande waren, schon vor dem Sieden, ½, nach demselben durch Schwemmen zu sondern. Er zeigte aber bei der Abkochung mit Kalilauge einen sehr er Humusgehalt. 5

Bei dem Auspflügen eines Luzernseldes sah ich einige arme hergelaufene Leute beschäftigt, die ziemlich starken Wurzeln aufzulesen, um sie nach⸗ her zum Brennen zu verwenden. Wäre der Acker mein gewesen, ich hätte jedem dieser Armen einen Taglohn ausgezahlt, und sie gebeten, nichts mit⸗ zunehmen.

Die Kühe, sagte man mir hier, sollen die Maisblätter und Stengel den Runkelrüben vor⸗ ziehen.

Die aus Weiden geflochtenen Karrnkörbe sind in der Pfalz so gut wie im Elsaß im Gebrauche.

Da sie an einem Ende offen sind, bis auf einen

etwa einen Fuß hohen Streifen, der auf dem Boden ansitzt: so sind sie bei der Kartoffeln⸗, Rü⸗ ben⸗, Obsternte u. dergl. m. von großem Nutzen. Man setzt sie alsdann so auf den Karrn, daß die Oeffnung nach hinten kommt. Bei dem Abladen hebt man die Gabeldeichsel aus dem Sattel, und läßt, ohne das Pferd auszuspannen, den Karrn nach hinten zu aufschlagen; wo dann die Früchte von selbst herauskollern. Die Wagen haben keine Rungen; sondern statt derer einen halben Fuß hohe Stützen, um die Leitern bloß von unten

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