Druckschrift 
Beobachtungen über den Ackerbau der Pfälzer / J. N. Schwerz
Entstehung
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zu ihrer Rechtfertigung die Schuld auf das Gip sen selbst werfen.

Ich habe bei dem Art. Erbesbüdesheim be merkt, daß der erste Versuch mit dem Gipse durch Zufall auf einem Acker gemacht wurde, worauf der Klee im Winter zu Grunde gegangen war; daß man aber dennoch die außerordentliche Wir⸗ kung des Gipses an der folgenden Frucht gespürt habe. Dieses mit dem, was ich über die Un⸗ wirksamkeit des Gipses auf die gegenwärtige, und seine gute Wirkung auf die folgende Frucht sowohl zu Bechtolsheim, als auch anderswo erfuhr, führt ganz natürlich auf den Schluß, daß der Gips vielleicht mehr noch auf den Boden, als auf die damit bestreueten Blätter und Stiele der Pflanze wirke; denn wie sollte er sonst noch den folgenden Saaten zu gute kommen? Freilich kann man hier sagen:Der Gips wirkt auf den Klee und beför⸗ dert sein Gedeihen. Je stärker und dichter dieser ist, destomehr hinterläßt er der Erde; und so hat der Klee unmittelbar, der Gips aber nur mittel bar auf die folgende Saat den mächtigsten Ein⸗ fluß. Dieses ist zwar richtig; allein wenn nun der gegipste Klee durch Frost oder andere Zufälle zurückschlägt, oder, wenn er bei trockener Witte⸗ rung durchaus keinen Nutzen von dem Gipsen zieht, und wenn da die gegipste Stelle sich dennoch bei der folgenden Frucht auffallend auszeichnet: so ist doch wohl nicht zu leugnen, daß der Gips hier auf den Boden, und mithin auf die Wurzeln ein⸗