Druckschrift 
Beobachtungen über den Ackerbau der Pfälzer / J. N. Schwerz
Entstehung
Einzelbild herunterladen

242

einem ohne Dung fort,und, sagte mir hier ein redlicher greiser Landwirth, Namens Neth,ob wir damals gleich mehr Getreide säeten als jetzt, so führten wir dessen doch weniger nach Hause als unsere Kinder; denn wir hatten nicht so viel Vieh als sie haben. Ich sehe das wohl an mei⸗

ner Scheuer, und kann sagen, daß sie jetzt von

achtzig Morgen voller wird, als damals von hundert. Es kömmt also bei dem Ertrage des Getreides auf das Mehrsäen nicht an, und das mögen sich auch mänche Dreifelderwirthe merken. Weislich verfuhr die Vorsehung, welche die Erde nicht bloß zu dem Dienste des Menschen erschuf, sondern, damit alle Geschöpfe ihrer Hand darauf Nahrung finden möchten; da sie es so einrichtete, daß die Erde nur in dem Grade freigebig gegen den Menschen wird, als dieser den Thieren einen Antheil von ihrem Erzeugten überläßt! Wie leicht würde ohne diese Einrichtung jener Herr der Erde alle lebende Geschöpfe um sich her verdrängen, gerade, als wenn er nur allein zu leben brauchte!

Man verwirft hier den Anbau der Stoppel⸗ rüben, weil sie zu nachtheilig auf die folgenden Ernten wirken. Die Brachrüben, die man bauet, werden nicht behackt, wie ich solches glaube in der ganzen Pfalz bemerkt zu haben; dagegen wer⸗ den Kichern und Erbsen mit untergesäet, die man vor den Rüben ausziehet und grün verfüttert.

Die Runkeln werden mit dem Pfluge ver⸗ pflanzt. Auch hier fand ich so schmale Furchen

uf enn

ren Mit! MN Mheit, u dgsa, u Hi auem eir in dler Hühe fi 6 lid ehalten den St Gudö t Pfirde 3 und K Matvié Herttenf tlakkt N soll hie nit me daß na habe. Mrüch