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gedüngtes Land gesäetem Klee folgt, besser geräth, als Spelz nach ungegipstem Klee, wenn gleich zu diesem noch so stark gedüngt worden wäre.
Wicken und Linsen werden hier allemal ge⸗ gipst. H. Uhl zeigte mir auf einem Stücke den kümmerlichen Stand der Wicken, die keinen Gips erhalten hatten. Der Unterschied gegen andere ge— gipste war groß, sehr groß. Auf Hanf hat man keine Wirkung vom Gipse verspürt; wohl aber auf Rüben. Man nimmt dem Maaße nach dop⸗ pelt so viel Gips, als man Spelz zum Einsäen auf den Acker nehmen würde, und streuet daher 5 bis 4 Sömer Gips auf den Morgen, und zwar, bei dem Klee, die Hälfte vor, die Hälfte nach Winter. H. Uhl ließ einmal, zu seinem Unglücke, den Klee im Frühjahre gipsen, während er noch mit Reif bedeckt war. Das ganze Feld wurde davon schwarz, und selbst der zweite Kleeschnitt taugte nichts.
Die Luzerne dauert hier 10 ybis 12 Jahre. Man säet sie unter die Gerste und nimmt 6 Pfund Samen auf den Morgen. Diese wohlthätige Pflanze verbessert in vier Jahren auch den schlech— testen Boden. Nur wollte ich meine Reisegefähr⸗ ten erinnern, daß dieser Boden von einer Art seyn muß, auf welchem die Luzerne gut gedeiht. Es giebt Bodenarten, die für andere Gegenstände schlecht sind, der Luzerne aber zusprechen, und die sich so durch das Vorbringen dieser letzten ver⸗ bessern, daß sie auch zu andern Dingen geeigneter


