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Beobachtungen über den Ackerbau der Pfälzer / J. N. Schwerz
Entstehung
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Die Rasen werden, wie schon gesagt worden; auf den Wiesen ausgestochen. Sie haben die Dicke von 2 bis 5 Zoll, und werden in trocknen Haufen ohne Beimischung von Kalk oder. Dung aufgesetzt, bleiben den Sommer über darin liegen, und wer⸗ den im Winter ausgestreut, zerstückelt und unter⸗ gepflügt. Man erspart dadurch allen andern Dün⸗ ger zum Hanfe. Dabei wird dieser, wie ich mich überzeugt habe, schöner als der Misthanf. Eine solche Rasendüngung wirkt auch auf die folgenden Ernten noch stärker fort, als jede andere. Es ge⸗ hören aber auch zur Ausdüngung eines Feldes sechsmal so viele Fuder Rasen, als gewöhnlicher

Mist. Auch auf den Raps thut das Düngen mit

Rasen eine vortreffliche Wirkung.

H. Uhl säet vielen Klee, bloß zur Düngung seiner Grundstücke. Wann der erste Wuchs dessel ben eben in die Blume tritt, so wird er mit der Egge verschleift und eingepflügt. Auf ein solches Feld kommt alsdann Raps. Auf diese Weise läßt sich denn auch wohl erklären, wie man auf siche⸗ rem Boden zwanzig Jahre bei einem einmaligen Düngen mit Miste fortwirthschaften kann.

Unter den Gewerbspflanzen steht der Raps hier oben an. Das Land, worauf die Pflanzen erzogen werden sollen, erhält eine Brache und wird mit 10 vierspännigen Fudern Dung pr. Morgen überfahren. Man pflügt sie einmal und säet in den er sten Tagen des Augusts. Man erzielt die Pflanzen auch wohl in einem Kleelande, nachdem