——— MHf
8
gens nicht, daß dieses bloß von dem spätern Säen
nach Hanf als nach Raps herrühre; denn der tuf de
Spelz verträgt ein spätes Säen sehr gut.— Hin— von 9
terläßt der Hanf vielleicht in der Erde einen ohr
Ueberfluß von solchen Stoffen, die dem Spelze lhen
nachtheilig sind, und die der Raps erst ausziehen in
oder vermindern muß, ehe der Boden zur Spelz⸗ fig
erzeugung recht tauglich wird? Dieses bleibt der 31 zn
Chemie vorbehalten, oder vielleicht stets ein Räth⸗ iln
sel. Uns genügt einstweilen die bloße empirische sule d
Erfahrung. Steht sie gleich nur wie eine leblose Eenn Meilensäule da, und ist nicht zureichend, uns hötineo jedesmal den nächsten Weg zu zeigen, so warnt schöma sie uns doch vor Abwegen und schützt uns vor Mi.
Schaden. Rasen
In der Regel wird nicht vor sechs Jahren 6
gedüngt, und oft erst alle neun oder zwölf Jahre. slintr ö Ich fand Felder, von denen man mir sagte, daß Hen chen man mit etwas Bescheidenheit, und der darauf Chge v.
üblichen Kultur mit Raps in Kleestoppel, oder 3 n
nach reiner Brache, in zwanzig und mehr Jahren sic demn
keinen Dung aufzuführen brauche. Dieses wider— um Bod
legt also den Glauben derer, die den Raps für Vugen
eine ausmagernde Frucht halten. Uebrigens ge⸗ Unte
stehe ich gern, daß ich mich nicht erinnere, einen Hier chin
so guten Boden, selbst nicht im Elsaß angetroffen Kaatn y zu haben. Aus allem dem erhellt, daß die Vieh⸗ nit 10 ½ zucht zur Misterzeugung nicht stark zu seyn braucht. ilefahrn
Ueberdem nimmt man noch zur Rasen⸗ und Klee⸗ astn
düngung seine Zuflucht. Wn


