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Risser der vormals Pfälzischen Regierung die größte Ehre. Biche Zu oft, und bei großen Wässerungsanlagen immer, sebl hängt die Sache nicht von dem guten Willen ein— 10 zelner Eigenthümer ab. Die erste Anlage einer aml Wasserleitung ist zu kostbar, zu zusammengesetzt, zu vielen Streitigkeiten unterworfen. Es sind heab⸗
Wehre und Dämme anzulegen; Hauptschleusen zu Mtest errichten; der Hauptgraben nicht selten durch die Ichig
Besitzer einzelner Grundeigenthümer zu ziehen; hitdet diese also zu entschädigen oder zu befriedigen; dem litun Wasser eine gehörige Richtung zu geben, damit Viese es einer großen Ausdehnung zu gut komme; Re⸗ wuögt geln für die Bewässerung festzusetzen; Verfügun⸗ Din gen und Anordnungen mit den dabei interessirten zur: Mühlen zu treffen, und viele Köpfe unter einen h, Huth zu bringen. Alles dieses that und bewerk— hotger stelligte die väterliche Regierung der Pfalzz. Man hedes darf dieses Land nur durchreisen, um sich von Meihe dem Einflusse einer Regierung auf den Ackerbau· n zu überzeugen. aa vot
Die Bewässerung findet nur zweimal im Jahre ch f Statt, und dauert einige Tage. Das Wasser ist nichen häufig genug, um eine sehr ausgedehnte Fläche zu 0 überströmen, und der sanfte Hang des Bodens amn sh und seine Ebene befördern den Abzug und die ge— 10 Ul
hörige Vertheilung des Gewässers. Dieses ist für sich selbst von vorzüglicher Güte. Es führt einen—— rothen lettigen Sand in großer Menge mit sich, wodurch sich der Wiesengrund vor und nach er— höhet. Diese Erhöhung wurde zuletzt der Ueber—


