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Beobachtungen über den Ackerbau der Pfälzer / J. N. Schwerz
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wässerung entgegenstehen, wenn die Besitzer der Wiesen dieselbe nicht vor und nach abtrügen. Die⸗ ses Abtragen geschieht stufenweise und allmählich, so daß man damit in Streifen von Jahr zu Jahr vorrückt. Die Rasen werden ein paar Zoll tief ausgestochen, und die abgeplaggte Stelle mit etwas Gras⸗ und Kleesamen bestreuet. Nach einem Jahre unterscheidet man die Narbe nicht mehr von dem Uebrigen, und vor und nach höht sich der Boden wieder an 5). Der Sand, womit sich die Wasser⸗ leitung anfüllt, wird von jedem daran stoßenden Wiesenbesitzer, nach der Breite seines Stückes, ausgestochen. Dieser Sand dient den Feldern zur Düngung und hauptsächlich dem schweren Boden

zur Verbesserung. Man hüte sich aber ja zu glau⸗

ben, daß das Abplaggen der Wiesen allenthalben vorgenommen, oder bei gewässerten Wiesen nützlich werden könnte. Nicht alle Gewässer führen die Menge eines fruchtbaren rothen Lettens mit, wo⸗ mit die Queich die Wunde heilt. Was hier gut, ja nothwendig wird, würde anderswo nur schäd⸗

lich seyn und zum Untergange der Wiesen ge⸗

reichen. Die Bewässerungen an der Queich sind mehr

eine sanfte Ueberströmung als Ueberrieselung. Da, wo man Wasser genug hat, ist jenes ganz sicher

*) Den Verbrauch dieser Rasen werde ich sogleich an geben.