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mich dabey nicht auf unsichere Vernünfteleyen, son⸗ dern auf Erfahrung und Thatsachen gründen will, so wollen wir zuerst einen Blick auf den gegenwärtigen Zu⸗ stand der Sachen in den Niederlanden und in England werfen. Dabey beliebe der Leser nicht zu vergessen, daß dieselbe Ausdehnung, die auf einem in hoher Cul⸗ tur stehenden Boden, wie in Flandern, eine große Wirthschaft ausmacht, in den Ardennen nicht groß ge⸗ nennt werden darf. Die Natur des Bodens entschei⸗ det eigentlich, was eine große oder kleine Wirthschaft ist. Demnach wiederhole ich, was ich schon früher gesagt habe, nämlich: daß ich unter einem großen Pachthofe auf gutem Boden eine solche Wirthschaft verstehe, die größer als nöthig ist, um eine Bauern⸗ familie mit zwey oder drey Domestiken anständig zu erhalten, und gehöͤrig zu beschäftigen. Solche große Wirthschaften sind zweyerley Ursprungs: entweder ist es eine Strecke Landes, die seit ihrer ersten Urbarma⸗ chung noch nicht getheilt worden ist; oder es waren vorher zwey oder mehrere Pachthöfe, die man in einen zusammen gezogen hat. Bewirthschaftet ein und eben derselbe Pächter zwey oder mehrere getrennte, und oft von einander entfernte Höfe, so ist dieses ein Monopo⸗ lium, und kann nicht als eine große Wirthschaft ange⸗ sehen werden. Solche Monopolien sind in England ziemlich gemein geworden.
r) Die Größe oder Ausdehnung der Wirth⸗ schaft muß mit der Güte des Bodens und der Stärke der Population im umgekehrten Verhältnisse stehen.
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