Teil eines Werkes 
3 (1811) Anleitung zur Kenntniß der belgischen Landwirthschaft. 3
Entstehung
Einzelbild herunterladen

485 sn uf,Wirthschaft auf dem Halse hätten, daher verheira⸗ un cnthen sie sich ohne Bedenken, und sorgen für die Be⸗ sen srvölkerung. Einem kleinen Pächter hingegen fallen wohgot,Weib und Kind mehr zur Last, daher ein solcher Mann Lallm dmsich nicht so leicht zur Ehe entschließt, als der Tag⸗ Srnr nachlöͤhner. würdi D

Antwort. Der Taglöhner hat auch ungezwei⸗ ö felt weniger Sorgen als ein großer Pächter; allein was Her isrit heißt das? Hat er darin etwas vor dem Sklaven vor⸗ Wahßsten aus? Im Gegentheil wird der Sklave auch dann noch , daß ale von seinem Herrn ernährt, wenn er ihm nicht mehr ine bisen nützlich seyn kann. Aber wie kann man die Sorgen eines Hausvaters, der sein Feld zu seinem Vortheile . baut, zu dem menschlichen Unglücke zählen, da der , db ul unabhängige Zustand, in welchem er sich befindet, Zwei⸗ che de Va⸗ felsohne unter die Zahl der Güter dieses Lebens ge ren Knech Hört?

ach schim Daß aber dem kleinen Pächter seine Familie zur oße Nach⸗ Aast fallen soll, ist durchaus irrig. Im Gegentheile Vbaurf, sind Frau und Kind ihm bey seiner ländlichen Arbeit 4, Krunb von äußerstem Nutzen, indem sie mit ihm nach Kräf⸗ uubtaub ten die Arbeit theilen. Daher es auch selten ist, daß ein junger Bauer sich nicht sogleich verheirathen sollte,

so bald er zu einem Pachthofe gelangt. ir Heliht 9Aus Mangel an Wetteifer, aus Verzweif⸗ * bchelung, es je in der Welt weit zu bringen, wird der

Vrh»kleinere kandwirth sich bloß auf die Erwerbung des 60½unumgänglich Nothwendigen einschränken. Er wird Lunt iht Hhfür