Teil eines Werkes 
3 (1811) Anleitung zur Kenntniß der belgischen Landwirthschaft. 3
Entstehung
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gens bestätigt die allgemeine Erfahrung, daß eine ver⸗ mehrte Arbeit auch eine Vermehrung in der Aerndte hervorbringe. Die Wahrheit davon äußert sich bey dem Vergleiche zwischen dem Spaten und dem Pfluge. Selbst die Anhänger großer Wirthschaften räumen es uns ein.

IV. Es giebt keinen Menschen, der nicht lieber sein eigener Herr seyn, als von andern abhangen möchte.

Ich verstehe das von jedem vernünftigen Wesen, das lieber von sich und den Gesetzen seines Landes, als von dem Eigensinne eines Dritten in erlaubten und den Gesetzen nicht unterworfenen Handlungen abhängt. Wer z. B. ist nicht lieber Herr in seiner eigenen Wirth⸗ schaft, als Knecht in der eines andern? Wer baut nicht lieber sein eigenes Gut, als daß er seinen Schweiß auf einem fremden vergießt?

Wir wollen nun nach diesen unläugbaren Princi⸗ pien die Gründe untersuchen, die man zum Vortheile der großen Pachthöfe anführt. Ich habe sie so treu als möglich aus den Schriften ausgehoben, die über diesen Gegenstand handeln, vorzüglich aus denen von Arbuthnot und Voung, welche an der Spitze der Vertheidiger großer Pachthöfe in England stehen, so wie diejenigen, die man daselbst unmittelbar gegen mei⸗ ne Meinung gerichtet hat, und die Essenz aller übrigen enthalt.

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