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dürfnissen zureicht, macht den Reichthum
und die Stärke eines Staates aus.
Wescher Unterschied zwischen dem Reichthume und der Macht Frankreichs, welches seit dem Verluste von Canada und douisiana beynahe gar keine auswärti⸗ gen Besitzungen hat, und der von Spanien mit allen seinen wenig bevölkerten Ländern? Was für einen Schaden hat der Verlust jener übelbevölkerten Provin⸗ zen den inneren Staatskräften von Frankreich zugefügetꝰ Sicher nicht so viel, als ihr Besitz England geschadet hat. Das römische Reich verfiel, da es seine Grän⸗ zen über die Kraft seiner Bevölkerung ausdehnte, und England wird sich nur in dem Verhäaltnisse schwächen, als es seine auswärtigen Kolonieen vermehrt. Ueber— flüssig wäre es, noch andere Beyspiele zur Bestätigung eines Grundsatzes anzuführen, der jedem Denkenden so klar einleuchtet. Es ist also nicht die Ausdehnung und Größe eines Staates, sondern die Zahl und In⸗ dustrie seiner Bewohner, die seine Stärke bilden.
II. Die Population steht in der eng⸗ sten Verbindung mit den Lebensmitteln: das heißt, jemehr man der Erde abzuge— winnen sucht, desto mehr bevölkert man sie; vorausgesetzt, daß gute Sitten dabey zum Grunde liegen.
Man vergleiche dasjenige, was uns die Alten über die hohe Cultur, und die erstaunliche Bevölke⸗ rung gesagt haben, die man zu ihrer Zeit in Assyrien,
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