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auch anbieten sollte, welches doch ein seltner Fall ist, fehlen ihnen die Mittel. Vertheilen wir aber jene gro⸗ ßen Wirthschaften in kleine, so verdoppeln wir zum wenigsten die Zahl der Etablissements, und folglich auch die Bevölkerung. Leute, die es wissen können, versichern uns, daß es Kirchspiele in Flandern giebt, wo man 50, ja 60 und 70 Paare zählen kann, die sich sogleich verheirathen würden, wenn sie nur Platz fänden, eine Haushaltung anzulegen, und die es jetzt unterlassen müssen, weil sie kein Feld finden, auf dem sie sich von den Früchten ihres Schweißes nähren kön⸗ nen. In der Gegend von Nieuport, die den ergiebig⸗ sten Boden von dem ganzen westlichen Flandern hat, und wo folglich eine kleine Strecke zu dem Unterhalte einer Familie zureichen würde, findet man 8 bis 10 Pachthöfe, wovon die kleinsten 200 bis 250, und die größten über 500 Hektars haben. Würden diese Pachthöfe nun in Wirthschaften von 25 Hektars ver— theilt, welches auf einem so reichen Boden zureicht, um eine Familie anständig zu ernähren, so würden wir sogleich hundert Familien in einem Bezirke haben, wo ihrer jetzt nur 8 oder 10 existiren.
2) Eine andere Folge großer Pachthöfe, zum Nachtheile des Ackerbaues, ist, daß sie nie so vollstän⸗ dig und gut gebaut werden, als solche, die nur die Ar⸗ beiten von einem Pächter und seiner Familie fodern. In diesen letztern wird nichts übersehen, nichts vernach⸗ lässigt, nichts verloren; nichts liegt brache, von allem wird Vortheil gezogen. In einer großen Wirthschaft
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