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werden daben reich, und um so eigennütziger: sie suchen einen Hof nach dem andern an sich zu ziehen, Land an Land zu knüpfen, und ein wahres Monopolium aus der Landwirthschaft zu machen. Daher werden sie denn die Feinde und Unterdrücker der Bevölperung. Will man einen Beweis davon, so darf man nur die Augen auf den jetzigen Zustand Englands in diesem Stücke werfen. Man erblickt da solche große Landwirthe, denen man den Namen Genrleman farmers giebt, welche Wirth⸗ schaften von 5 bis 8 hundert Hektars pachten, Equi⸗ page halten, und es den Reichen aus höhern Ständen an Aufwande gleich thun; ihre Söhne, in solchem Wohlleben erzogen, verachten das Landleben, und ihre Tochter entarten in weichliche städtische Puppen. Die Bevölkerung nimmt ab, verliert ihre ehemalige Mann⸗ kraft, und luxus und Betteley nehmen überhand.
Wenn die großen Pachthoöfe bey uns bisher nicht eine gleiche auffallende Wirkung gehabt haben, so äu⸗ ßern sie dennoch insgeheim einen allzu nachtheiligen Ein⸗ fluß auf das allgemeine Wohl, als daß wir ihn hier sollten unentwickelt lassen. Wir dürfen nur ihre Fol⸗ gen anzeigen, um jeden Wahrheit liebenden Mann von der Unlauterkeit der Quelle zu überzeugen.
1) Die großen Pachthöfe sind der Bevölkerung ein immerwährendes Hinderniß, welches die jungen
kandleute von der ehelichen Verbindung abhält, indem
sie ihnen keinen Raum zu einer sicheren Existenz gewäh⸗ ren. Es bieten sich ihnen keine kleine Wirthschaften an, und zur Uebernehmung einer großen, wenn sie sich
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