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dem Dachstuhle dieser Scheunen ganz ungewöhnliche Balken und anderes kostbares Geholze erfodert wer— den, so sucht man solches durch Mauerwerk zu ersetzen. Zu dem Ende werden die Giebel alle 20— 24 Fuß doch so, daß diese innern Wiederholungen durchbrochen sind, und gothische Bögen bilden. Man könnte solche Scheunen mit Recht Kirch⸗Scheunen nen⸗ nen. Die Fig. 3. auf Tafel XII. stellt eine im Durch⸗ schnitte vor. Manchmal befindet sich auf einer, mänch— mal auf beyden Seiten die Dreschtenne a, b, oder der Raum b dient zum Schaafstalle, oder man laßt ihn ganz weg. Will man die Tenne über die Breite der Scheune anlegen, so fallen beyde Nebenbogen weg, und man braucht nur die Haupt⸗Arkade. Alle diese Gie⸗ bel haben die Dicke von zwey Backsteinen(p. p. 20 Zoll)); die langen Außen⸗ oder Seiten⸗Wände der Scheune haben die Dicke von anderthalb Backsteinen oder 15 Zoll. Die Wiederholung der Giebel macht, daß man weder Balken noch Ständer zu ihrem Unterfangen, noch Dachstuhl gebraucht. Die Wermen werden von Gie⸗ bel zu Giebel in das Mauerwerk selbst eingelegt, wie man bey 1, 2, 3, 4, 5, 6 sehen kann.
Auf gleiche Art ließ sich in holzarmen Gegenden auch ein Schaafstall errichten, wie ich auf Fig. 4. der⸗ selben Tafel entworfen habe. Jede Wiederholung des Giebels dient, einen besondern Stall zu formiren, de— ren jeder 90 bis 100 Schaafe fassen würde.
Ehe ich diesen Abschnitt schließe, glaube ich e was über das Fuhr⸗
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