hätte, sich einbildete, in einem fremden Lande den Weg besser zu kennen als die Einwohner, und sich dabey einfallen ließe, mit ihnen darüber zu disputiren, dem würden gewiß Groß und Klein nachschreyen: Ihr Herr'n! Lehrt doch den Fremden gehn!
Außer meinen eigenen Beobachtungen hatte ich das unverhofste Glück, der verborgenen Bescheidenheit ei— nen Schatz zu entziehen, der ohne mich vielleicht mit ewiger Vergessenheit bedeckt worden wäre. Er besteht in einer ansehnlichen Menge Noten, die ein judizidser Liebhaber der Landwirthschaft sich seit achtzehn Jahren über die Cultur seiner Gegend gesammelt hatte. Die— ser Mann hat zu vielen Antheil an dem, was gegen—
wärtiges Werk Gutes und Rützliches enthalten kann,
folglich so großen Anspruch auf den Dank des Publi— kums, daß ich nicht umhin kann, ihm hier den Herrn Jakob Nikolas Diereysen, Präsidenten des Raths der Handlung in dem Departement der beyden Nethen, zu nennen. Es giebt in jedem Lande ein gewisses länd—
wirthschaftliches Detail, in welches ein Nichteinheimi⸗
scher unmöglich eingehen kann, sollte er es auch zehn Mal durchreisen. Wenn der Leser also in diesem Werke ein solches äußerst genaues Detail über verschiedene Dinge der Gegend zwischen Antwerpen und Mecheln antrifft, so gebührt dem Beobachtungsgeiste des H. Dierersen hiervon die Ehre. Die Zahl der Noten, die ich ihm zu verdanken habe, ist zu groß, als daß ich jedes Mal seinen Namen dabey anführen könnte.
Außer
.‚.........‚..E...‚I.—...3


