Teil eines Werkes 
1 (1807) Anleitung zur Kenntniß der belgischen Landwirthschaft. 1
Entstehung
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oder geht gar mit einem Kopfschütteln über unser Fra⸗ gen davon. Ich suchte daher, so viel möglich, mich durch meine Augen zu unterrichten, durchlief alle Fel⸗ der und Winkel, und wohnte, wenn ich mit Ohren zu thun hatte, die nicht hörten, stillschweigend den Ope⸗ rationen bey, und errieth nicht selten aus den Wir kungen die Ursache.

Dieses Hinderniß hat zum Glücke auch seine Aus nahmen. So fand ich in dem H. Vanderlinden, Acker⸗ und Gastwirthe zu Voorde an der Dender, einen so ge

fälligen, höflichen und zugleich aufgeklärten Mann,

als mir je einer von seinem Stande vorgekommen ist.

Ich gebe ihm dieses öffentliche Zeugniß mit vielem Ver⸗

gnügen und mit vieler Dankbarkeit für die Erklärung einer Menge Gegenstände, die er mir über die Cultur sei⸗ ner Gegend mittheilte. Auch traf ich mehrere Bauern, denen meine Theilnahme an ihrem Stande, und meine Neugierde, mich um das Kleinste ihrer Arbeit und ihres Wesens zu erkundigen, wohlgefiel. Die Vorstellung, daß ein Fremder so weit daher käme, um sich in ihrem Lände zu belehren, schmeichelte ihnen. Freylich hatten mein Vaterland und ich dabey die Ehre, der eine für einen Pinsel, das andere für ein Nova Zembla zu passiren; aber wäre ich gelehrter aus Brabant zurück⸗ gekommen, wenn ich mir unter ihnen die Miene eines Polyhistors gegeben hättes Ein Reisender der nach dem Wege fragt, findet immer Leute, die die Ge⸗ fälligkeit haben, ihm denselben zu zeigen; derjenige aber, der, weil er zu Häuse die Geographie studirt

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