Teil eines Werkes 
1 (1807) Anleitung zur Kenntniß der belgischen Landwirthschaft. 1
Entstehung
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Welt ignoriren könne, was sie beynahe vergessen ha ben, und gehen in einer so gütigen Voraussetzung über eine Menge Umstände weg, ohne deren Aufschluß doch das Ganze für den größten Theil ihrer Leser ein langes Räthsel bleibt.

Ich schäme mich nicht, zu gestehen, daß ich mich oft unter der Zahl dieser letztern befunden habe; daher mir auch so wenige agronomische Bücher nützlich ge worden sind. Bey dem Durchlesen fand ich sie zwar wegen der großen statistischen Uebersichten, des rei ßenden Stroms der Reflexionen, des scharfen und entscheidenden Tons der Sentenzen, des Ueberflusses wohlgemeinter Lehren und Rathschläge, sehr anziehend; allein wann ich gelesen hatte, und es kam zur Frage: was hast du nun Brauchbares für dich aus diesem Bu che gelernt? oder es sollte mit den Präcepten zur An⸗ wendung kommen; dann wußte ich nicht recht, was ich darauf antworten, oder wie ich mich dabey verhalten sollte.. Freylich wuchs dabey meine kleine theore tische Kenntniß, ich lernte raisonniren und projectiren; aber in der Praktik blieb's immer beym Alten.

Ich nahm mir also vor, auf meinen Reisen die Sachen so anzusehen, wie ich oft gewünscht hatte, daß sie Andere für mich angesehen hätten. Ich reiste nicht, um ein Autor zu werden, sondern um mich selbst zu belehren. Nicht leicht schien mir etwas zu klein, nichts zu verächtlich. Ich flog nicht bloß im Wagen von einer Gegend zur andern, begnügte mich nicht, in den Wirthshäusern eiligst zu fragen, was dieses oder

jenes

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