Teil eines Werkes 
1 (1807) Anleitung zur Kenntniß der belgischen Landwirthschaft. 1
Entstehung
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land und die Ufer der Schelde unterhalb Antwerpen; dann die Campine, meine erste Lehrerinn; vorzüglich aber die Gegend zwischen Antwerpen und Mecheln, oder den zwischen der Schelde, der Rüpel und der Cam⸗ pine gelegenen Theil von Brabant, dessen Ackerbau mir die Blume dieses vormaligen Herzogthums zu seyn schien... Was ich also im Verfolge dieses Werkes über Brabant, Flandern, oder Belgien überhaupt sa⸗ gen werde, ist nur bloß von obigen Districten zu ver stehen; es sey denn, daß ich namentlich auf einen an⸗ dern hindeute. Ich bitte den geneigten keser, dieses nicht aus den Augen zu verlieren, um nicht Gelegen heit zu einigem Mißverstande zu geben.

Da ich den umfassenden Beobachtungsgeist des be⸗ rühmten Arthur Poung nicht habe, der mit der Schnelle des Blitzes ein ganzes Reich von einer Ecke bis zur andern durchlief, die Kraft eines ganzen Staa tes abzuwägen, und mit einem Adlerblicke den Acker bau aller seiner Provinzen zu erforschen schien: so durfte ich auch auf seine Art, zu beobachten, keinen Anspruch ma⸗

chen, und wählte mir eine ganz verschiedene.. Es

kam mir oft vor, als wenn die recht gelehrten Leute nicht immer diejenigen wären, welche die nützlichsten praktischen Bücher schreiben, oder einen Layen in dem/ was sie so gründlich verstehen, auch gründlich unterrich⸗ ten können. Die Gelehrten sehen die gemeinen Dinge von einer so gewaltigen Höhe, daß sie sich schämen, bey solchen Kleinigkeiten zu verweilen. Manchmal denken sie auch, es sey unmöglich, daß ein Mensch auf der

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