Teil eines Werkes 
1 (1807) Anleitung zur Kenntniß der belgischen Landwirthschaft. 1
Entstehung
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brauch einiger vortrefflichen Ackerwerkzeuge kennen... Aber mehr als das: meine Begriffe erweiterten sich. Ich sah die Allmacht der Industrie, des Fleißes, der Ordnung und der Beharrlichkeit, die den dürren Sand in blühende Gefilde umgeschaffen hatte; und mein Herz huldigte von diesem Augenblicke an dem Ackerbaue, das ist: dem vernünftigen... Ich ließ mir Pflüge, Eg⸗ gen und Karren aus Brabäͤt kommen, führte ihren Gebrauch, ungeachtet aller Fluchverheißungen meiner ungeach verh 9 Nachbaren, bey mir ein, und segne bis auf diese Stun⸗ de das Land, das sie mir gab.

Der Wunsch, eine mir so nahe gelegene, so interes sante, so hohe Wirthschaft noch näher kennen zu ler⸗ nen(ein Wunsch, den der Herr Geheime Rath Thaer durch seine Schriften in Teutschland ebenfalls rege ge⸗ macht zu haben scheint), und die Muße, die mir durch die Veränderung meiner ehemaligen Lage für einige Zeit ge worden ist, und die ich nicht besser zu verwenden wuß te, als zur Befriedigung jener heißen Begierde, die für die Vervollkommnung des Ackerbaues in mir glühet: diese beyden Ursachen bewogen mich, im Frühjahre 1805. eine zweyte Reise, und im Herbste desselben Jahres eine dritte durch einen Theil Brabants und Flanderns zu machen.

Ich besuchte vorzugsweise diejenigen Cantons, die

Herr Abbe Man als die besteultivirten der vormals österreichischen Niederlande angepriesen hatte, näm⸗ lich: die Gegend von Alost, das land längs der Den⸗ der von gedachter Stadt aus bis Gramont, das Waes⸗

land

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