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Zwei Preisschriften über die eigentliche Beschaffenheit und Erzeugung der erdigen Bestandtheile in den verschiedenen innländischen Getreidearten / von Johann Christian Carl Schrader, und Joh. Samuel Benj. Neumann. Hrsg. von der Königl. Akademie der Wissenschaften zu Berlin
Entstehung
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ben sies Wasserstoff, Kohlenstoff, Oxygen, Azote, Erde, vegetabilisches Alkali, Phos- phor, Eisen, Knochenerde, mithin die Bestand- theile der Erde selbst, in welcher sie wachsen, die Fruchtsioffe in derselben, die Bestandtheile des Dün- gers, welcher sie nährt, der Luft, welche sie erfrischt, und des atmosphärischen Wassers, welches sie tränkt. Sie nehmen sa viel davon aus der Erde und dem Dürger.ein, als sie bedürfen und finden, und so viel aus der- Atmosphäre und.dem Wasser, als ihnen daher zugeführt wird; die erdigen und. mehr fixen, so- fern sie nicht auf dem letztern Wege in den Kreis ihrer Attraktion gelangen oder gelangen. körmen, allein aus der Erde, in derselben vorhandenen Alka- lien, Salzen und Säuren; die flüchtigen hingegen und solche, die lufiförmig werden können, theilsaus der Atmosphäre und vermittelst derselben aus Dünsten und atmosphärischen Wassern über- haupt, theils auch aus der Er de, wo sie sich in der- selben und im Dünger im Hüssigen und festen Zustande befinden. Von der Mischung aber rührt es her, dals jede sich in ihrer eignen Art entwickelt, jede ihren eig- nen Boden, ihre eigne Temperatur und Witterung ver« langt, jede auf ihr& Art keimt, Wurzel schlägt, schielst, Halın und Aehre treibt,und Früchte ansetzt, weil durch die Vegetation jedlicher Gattung ein eigenes Produkt dargestellt wird, Jede Art empfängt nach ihrer. Mi- schung und der hierdurch modificirten und-bestimmten, organischen K räfte die Einwirkungen von aulsen an= ders, und wirkt anders zurück. Alle unterscheiden sie sich in.der Farbe, in den Blättern und Halmen, in der Gröfse, in der Zeit des Wachsthums, im Gebrauch, wel- chen vwrir im gemeinen Leben von ihnen machen. Alleın in welcher Periode der Vegetation wir sie der chemi- schen Untersuchung unterwerfen: so zeigen sie stets dieselben: entferntern Bestandtheile, nur manche

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