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Zwei Preisschriften über die eigentliche Beschaffenheit und Erzeugung der erdigen Bestandtheile in den verschiedenen innländischen Getreidearten / von Johann Christian Carl Schrader, und Joh. Samuel Benj. Neumann. Hrsg. von der Königl. Akademie der Wissenschaften zu Berlin
Entstehung
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ren Einflufs dar, wir geben an, wie durch die Ge- sammtwirkung eine Vegetation werden könne: und weder Erfahrungen noch Versuche und hierauf ge- stützte Grundsätze, sind hinlänglich festzustellen: was die organische Kraft sei? Ist sie das Resultat aller vereinigten Wirkungen der Grundstoffe in einem Kör- per? Mit dieser Bestimmung, welche einen zu wei- ten Begriff in sich falst, erklären wir sie nicht. Auf die Weise wäre sie ja in allen Körpern; offenbar aber sind die organischen von eigner Natur. Oder liegt sie in einem Stoffe? und in welchem? Aber alle Stoffe ohn Unterschied, aus welchen eine Vegetation werden soll, setzen eine Vegetationskraft voraus. Noch weniger kann die Mischung der Bestandtheile, wovon die Art der Vegetation abhängt, die organische Kraft selbst seın.

Ich wage einige erläuternde Urtheile, wie sie mit dem gegenwärtigen Zustande der Naturlehre und Chemie vereinigt werden können:

Die organische Kraft ist körp erlich. Sıe läfst sich nach ihren Wirkungen in allen Pflanzentheilen spüren: und diese Wirkungen sind körperlich. Man kann körperlich auf sie einwirken, sie stören, oder sie leiten und befördern, wie beim Okuliren der Bäume. Nach Umständen zeigt sie sich bald stark, bald schwach; bald vermehrt und vermindert sie sich; bald ershöpft sie sich und stirbt.Sie kann manche Mängel ersetzen; manche Zerrüttungen in der Maschine scheinen ihr nicht zu schaden. Z. B. zer- schnittne Erdtoffeln, gehn so gut als Ganze auf. An- dre geringfügigere Störungen 2. B. wenn den Ge-

treidearten die Hülse genommen wird läbmen sie