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dergestalt, dafs sie mit dem Samen, dessen Organısation nicht gestört ward, verdirbt. Entweder ist sie ein durch- aus unbekanntes Wesen, zu welchem in unsrer Denk- kraft keine Vorstellung und in unsrer Sprache kein bedeutendes Wort gefunden wird, oder selbst ein körperliches Ding. Sie folgt ganz körperlichen Ein- flüssen, ist absolut den physischen Gesetzen unter- worfen; sie lebt und vergeht mit dem Gewächse.
Sie hat Ausdehnung. Sie scheint zwar aus dem Samen, in welchem sie gebunden war, auszugehen; aber in der Wurzel nicht allein zu bleiben, auch nicht von dort aus auf das Ganze zu wirken, sondern in dem ganzen Gewächse sich zu vertheilen, und in al- len Werkzeugen desselben selbst zu sein, Sie nimmt an Wirksamkeit zu und’ ab, je nachdem man der Pilanze Nahrung giebt oder entzieht, Ihrem Wesen nach ist sie in allen Theilen derselben ganz."Wenn dies nicht wäre! so könnten. die Gewächse weder durch Samen, noch durch Schnittholz, noch durch Ableger vervielfältigt werden. Sie zeigt sich nach der Absonderung der Tochterpflanze von der Mutterpflanze als eine eigene Kraft, wofern ihr nur in dem Able- ger, oder in dem Auge, oder in dem Pfropfreise die nothwendigern Weırkzeuge. der Vegetation gelassen werden, da sie sich nach den Regeln ihrer Gattung als eine eigne Pilanze vervollkommnet,
Sie muls den einfachen Bestandtheilen wesentlich und eigenthümlich zukommen. Als Wirkung der Mi- schung kann man sie nicht erkennen: denn‘ der Fffekt der Mischung kann kein andrer sein, als‘der Effekt der Urstoffe in ihren gegenseitigen Wirkungen. Nach
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