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Mischung aufnehmen: so würden dadurch ihre Säfte verdünnt und geschickt gemacht, durch die Gefälse und‘ Kanäle geleitet zu werden. möchten sie wohl‘ die Feuchtigkeiten, welche an die Wurzel drin- gen, oder als Tropfen auf die Blätter fallen, oder aus den Dünsten sich in Tropfen sammeln, erst zerlegen, als Wasserstoff und Oxygen einsaugen, und durch die elektrischen organischen Kräfte nachmals wieder in Wasser umwandeln. So ists auch wahrscheinlich, dals die Dünste, welche aus den Pflanzen aufsteigen, Sicht in der Wasserbeschaffenheit ausgetrieben wer- den, sondern wie die Lebensluft aus den grünen Kräutern, als Wasserstoff und Oxygen, ausgehen, und in der: elektrischen Atmosphäre erst als Thau oder Regen zusammentreten.
Mit der Luft hat es dieselbe Bewandnils. Wenn gleich viele Pflanzen auch in schlechter und mephiti- scher Luft wachsen, und. selbst sich verbessern: so geschieht doch keine Vegetation ohne Luft.‘Ja jene Erfahrung beweist: dafs die Gewächse durchaus Luft erfordern. Sie werden jedoch ohne dieselbe länger bestehen, als animalische Wesen, und zwar darum, weil sie mit weniger Wärme vegetiren, als die'Thiere leben, weil durch ihre einsaugenden Gefälse weniger Oxygen angezogen, und weniger Luft verzehrt wird, als in thierischen Lungen, und weil sie im Sonnen- lichte verhältnißsmälsig mehr Oxygen zurückgeben, als tliierische Körper, welche das eingeathmete Oxy- gen mehr verbrauchen. In den Kellern, wo. Wurzel- &ewächse, welche man dort aufbewahrt, um sie vor dem Winterfroste zu schützen, gegen das Frühjahr
treiben, und ohne Erde, oder nur un unfruchtbaren 2) b}.


