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wächst sich, oder gedeiht nicht zu der Vollkom- menheit ihrer Art,
Wieviel das Wasser, als Wasser, Regen und Thau den Pflanzen nutzen, und‘ wie sie sich davon nähren, zeigen tägliche Erfahrungen. Man will be- merkt haben, dafs das atmosphärische Wasser, wel- ches in unsern Gegenden ein Jahr hindurch ım Re- gen und Schnee auf die Erde fällt, ein Volumen von 2o Fuls hoch ausmache. Es verdunstet zum Theil als Wasser; das meiste wird durch die alkalischen Irden und durch Vegetationskräfte zersetzt. Die Be- standtheile des Wassers können die Pflanzen brau- chen, und nehmen das Oxygen mit Kohlenstoff als Kohlensäure, und den Wasserstoff in sich. Wie bald dies geschehen könne, und von welchem gedeihlichen Einflusse es auf ihre Oekonomie sei, bemerkt man an dem frischen Ansehn von Regen und Thau getränk- ter Gewächse. Nur von Zeit zu Zeit mit Wasser hin- länglich begossen, werden verschiedene Getreidear- ten, die sonst verschmachten würden, in dem mager- sten Lamde unterhalten, dals sie selbst Früchte zu bringen fähig sind. Aus der Erde gehoben und in blofses Wasser gesetzt, fahren Gewächse einige Tage fort stärker zu treiben; jedoch überfüllen sie aus Mangel andrer Nahrungsstoffe die Gefälse, und ster- ben desto eher. Durch die Zerlegung des Wassers wird Wärmestoff frei, wodurch die Vegetation an- fängt. Daher gehen die Getreidearten nicht füglich eher auf, als bis es geregnet hat. Der freie Wärme- stoff aber bringt diese Erscheinung so wenig. allein
hervor, dals er‘sie vielmehr zurückhält. Sollten die
Gewächse auch schon das Wasser als Wasser in ihre
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