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95 setzen ätıs den ın ihrem Wirkungskreise liegenden einfachen Stoffen mehr davon zusammen. Die örga- nisirten Werkzeuge in der Maschine besorgen die Mischung desselben, und führen ihn durch alle Zwei: ge der Pflanze. Er verändert sich verschiedentlich, bleibt aber, bis die Vegetation der Vollendung nahe 15t, und sich verholzet und abstirbt, stets schleimartig;
Der Same der Getreidearten— in allen von ei- nerlei Stoffen, doch verschiedener Mischung— bildet ein jeglicher einen eigenen organischen Bau. Soll er sich nach den Gesetzen dieser Gattung entwickeln können: so darf er im zarten Gewebe nicht merklich gestört worden sein. Darum ist er schon mit einer Hülse bekleidet, damit er nicht so bald verletzt wer- de; damit nicht die Feuchtigkeit der Luft die Vege: tatıon zur Unzeit vorbereite;, damit er in der Frde von den Stoffen aufser ihm nür in dem Maals ange- griffen werde, in welchem er ihrer Einwirkung wi- derstehen oder sie benutzen kann, damit er die erste ihm gedeihliche Nahrung aus der Hülse selbst nehme. Fın thierisch- vegetabilisch- organisches System ist ın dem kleinsten Samenkörnchen, folglich ein Nerven- system mit den unentbehrlichsten Sauge- Verarbei- tungs- und Absonderungswerkzeugen, und in densel- ben die erste Pflanzennahrung schon gehörig gemischt, damit die Kräfte der werdenden Vegetation— die im Samen sich gleichsam im gebundenen Zustande befinden— alle Organe sofort ihre Verrichtungen an- fangen können, wenn durch das Hinzukommen der Teuchtiskeit der Wärmestoff frei wird, dieser das Oxygen anzieht, Bewegung im ganzen Bau sich ver-
breitet, alle Stoffe sich lösen, ihrer Natur nach, der


