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Zwei Preisschriften über die eigentliche Beschaffenheit und Erzeugung der erdigen Bestandtheile in den verschiedenen innländischen Getreidearten / von Johann Christian Carl Schrader, und Joh. Samuel Benj. Neumann. Hrsg. von der Königl. Akademie der Wissenschaften zu Berlin
Entstehung
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96 Mischung nach, und nach den Regeln der Vegetation des Samen auf einander wirken, das System nach sei- ner vereinigten Kraft und jeder Organ nach seinem Vermögen in Thätigkeit geräth und die vegetabilische Maschine in Gang kommt,

Sonst dachte man sıch im Kern schon den Baum im Abrils, der aus dem Kern wachsen konnte. Eine grundlose Voraussetzung, welche weder Prüfung noch Würdigung bedarf! Die Natur ist einfacher, als man sie sich Jahrtausende hindurch vorgestellt hat, und kann mit einfachen Mitteln die mannigfaltigsten Zwecke erreichen. Sie bildet aus einerlei Stofen Thiere und Pflanzen. Aber sie mischt die Stoffe auf eine unbe- stimmlich vielfältige Art: dadurch schafft sie die Dinge aller Klassen und Ordnungen. Wo sie ist, die Mut- ter der Wesen, da wirkt sie. Wo sie wırkt, da wirkt sie streng nach dem Gesetze, welches sie sich selbst vorgeschrieben hat, nach dem allgemeinen Grundgesetze, welches die kritische Chemie bei der Zerlegung und Zusammensetzung der Körper zu- erst wahrnahm: mit einerlei Stoffen die grölste Mannigfaltigkeit in den Geschöpfen zu be- streiten. So bringt sie die verschiedenen Getreide- arten auch aus einerlei Stoffen hervor; aber die Mi- schung besorgt sıe nach den Gattungen, die werden sollen. Nach der Mischung richtet sich die Struktur des Baues, und entwickelt sich nach den ewigen Re- geln, welchen die Stoffe in dieser Mischung folgen müssen, Die Vegetation der Pflanze geht aus dem organischen Samen aus, bleibt stets, wenn schon mit kleinen Veränderungen, in den Grenzen ihrer Art. Durch das organische Korn werden die Stoffe von

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