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Zwei Preisschriften über die eigentliche Beschaffenheit und Erzeugung der erdigen Bestandtheile in den verschiedenen innländischen Getreidearten / von Johann Christian Carl Schrader, und Joh. Samuel Benj. Neumann. Hrsg. von der Königl. Akademie der Wissenschaften zu Berlin
Entstehung
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Quelle ıhres Lebens. Diese Materie hat vielleicht darum kein oder wenig Oxygen, damit sie dasselbe zwischen sıch aufnehmen kann, ohne weiter als zu ihrem Zwecke=. zu werden, das Zellgewebe aus: zumachen, und die Abs: sonderungs gefälse zu bilden. Wie auch die N Struktur der Getreidearten sein mag; so lange ıhr zärter Bau nicht gestört ist; so lange sie die Fähigkeit besitzen zu treiben, wenn sie

auch Jahrelang i

in einer scheinbaren Ruhe liegen: so müssen sie Organe, oder Werkzeuge haben, welche das Vegetationsgeschäft wo nicht anfangen und die Lebenskraft nicht selbst sind dennoch regie- ren, nach den Regeln der besondern Gattung beför- dern, den Nervensaft vorstellen, die Gefäfse mit dem gröbern Nervengewebe ausmachen, im Fortgange des Wachsthums analogische Stoffe anziehen, sich durch dieselben ausdehnen und vergrölsern, und wenn sie die Bestimmung erfüllt haben, an Kraft sich erschö- pfen und sterben. Die Organe können, in Rücksicht auf den in die Sinne fallenden Bau, nur aus dieser Materie bestehen, weil er eine vollkommnere Mi: chung hat und thierischer Nätur ist; und weil das Stärkmehl, in den verschiedenen Perioden des Wachs: thums der Pflanze, zu auffallende V eränderungen er> ährt, das Oxygen in demselben aber, wein es in den Gefäfsen und Organen selbst so wirken Sollte, als es nur auf die Modifikation und Ausdehnung derselben wirkt, die Vegetation zerstören würde.

Die Stärke in den Getreidearten ist ein Pflanzen:

schleem, und schon in dem Samen der erste Nah-=

zungsstoff. Die Wurzelorgane bearbeiten ihn} und