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sich die Vegetation aus, schielst die ersten Wurzel-
fasern, folgt der Luft und der Sonnenwärme, und treibt aus dem Keime den zarten Spröfsling. Inzwi- schen bilden sich die. Gefälse der Wurzeln mehr, um die vorräthigen Materialien zu bearbeiten, und nähern ihre Zweige den aulfserhalb vorhandenen Stoffen, um sie’anzuziehen, und dem Kreislaufe der Säfte in der thätigen Maschine zuzuführen. Zugleich entfaltet sich der Spröfsling über der Erde, um dem Zuflusse der Stoffe von Innen, die nicht sogleich verbraucht wer- den, nachzugeben, den Ueberfluls auszudampfen, und g und zum Wachs- thume dienliche Stoffe, einzunehmen. Bis so weit ge-
statt dessen andre, zur Erfrischun
langt. das Wintergetreide vor dem Eintritt der Kälte, Jetzt ruht es Monate hindurch und trauert. ‚, Das Kraut welkt, fault, friert ab, oder wird vom Vieh ab-
‚efressen. Dieser Gattung von Pflanzen schadet dies
die)
nicht.' Die Fruchtstoffe aus dem vergangenen Kraute kehren zur Erde zurück, und werden nachmals von den Vegetationen wieder gebraucht. Mangelt es dem Lande nicht an Kraft: so kann das Schafvieh ohne Nachtheil der Wirthschaft, ın den Frosttagen und Morgen auf der Saat weiden. Nur im magern Boden leidet alsdann das Getreide, weil dieser Boden den Abgang an Fruchtstoffen nicht anderweitig ersetzen kann. Mittlerweile vereiniget sich die organische Kraft in der Wurzel, und widersteht dem heftigsten Froste, selbst in den nordischen Gegenden. Im Früb- linge treibt sie von neuem mit ausgeruheter Kraft. Jetzt wird erst das Sommergetreide zu verschiedenen Zeiten ausgesäet. Ungleich geschwinder als die Win-
terung, und ohne Ruhepunkt, bildet es sich aus, und


