vermittelst des Wassers, zur Nahrung der: Pflanzen zuzubereiten, nicht absprechen könnten.
Indessen führte dieses alles doch immer mehr und mehr dahin, die Erden ganz von den Nahrungsmitteln der Gewächse auszuschliefsen, und das Wasser dafür anzusehn. Besonders. ist diese, Meinung mit Rie- enschritten vorwärts gegangen, seitdem die Entde- ckung. der, luftförmigen Flüssigkeiten, welche. theils unsern Erdball umgeben, theils sich aus organischen, und unorganischen Körpern, worin sie verkörpert wa- ten, entwickeln, und deren Finflufs auf das Leben und den Wachsthum der Gewächse, ein neues Licht, über die Naturkunde verbreitet hat. WVas.man sonst in dieser Rücksicht nur ahnete, nur vermuthete, sieht der Naturforscher jetzt, im Glanze dieser neuen Kennt- nisse, als gewils an, Die salzigen und öhlıigen Theile, welche sonst der Dünger zum Wachsthume hergeben mulste, sind jetzt. verschwunden; wir sehen in ihm nur einen, durch Einwirkung der Warme, der Luft und des Wassers, sich zersetzenden organischen Kör- per, dessen frei gewordene Grundbestandtheile eine neue Mischung durch die Vegetation eingehen. Wir kennen, jetat das, Wasser als eine zusammengesetzte Flüssig
Wasserstoff, so reichlich in den Gewächsen an, dals
keit, und treffen einen seiner Bestandtheile, den,
wir seine Quelle bis zur völligen Gewilsheit in dem, Wasser finden, und finden müssen. Der Kohlenstoff, welchen die Gewächse in so srolser Menge enthalten, findet sich ebenfalls in dem verwesenden ‚Dünger, sa vie auch in der, den Pflanzen so nothwendigen Luft, und beide Stoffe bilden nebst dem Sauerstoffe und oft
auch dem Stickstoffe, welchen die Atmosphäre lic-


