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Zwei Preisschriften über die eigentliche Beschaffenheit und Erzeugung der erdigen Bestandtheile in den verschiedenen innländischen Getreidearten / von Johann Christian Carl Schrader, und Joh. Samuel Benj. Neumann. Hrsg. von der Königl. Akademie der Wissenschaften zu Berlin
Entstehung
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15. Von dem Inhalte des Filtrums von No. 1, wel-

cher 136% Gran am, Gewichte beirug, nahm die Salzsäure nichts mehr auf. In Azlauge aber löste er sich gänzlich auf, und gab eine der Kieselfeuchtig- keit gleichende Flüssigkeit, welche mit vielem Was- ser verdünnt, durch Salzsäure nicht eher als nach dem Kochen gefällt wurde, wodurch sie sich also

als Kieselerde erwies.

ı6. Das Filtrum von No, 2 enthielt 10%, Gran, diese

nebst den5; Gran von No. 9 hinterliefsen mit Schwefelsäure digerirt 6 Gran, welche in Kieseler- de bestanden. Die Schwefelsaure Auflösung wur- de mit ein wenig Kalı versetzt, zur Kristallisation befördert. Es erschienen aber viel zarte Bittersalz- kristallen, und nur einige hatten eine Gestalt, wel- che der Allaunkristallisation ähnlich war, aber viel- leicht wegen der geringen Menge nicht deutlich wurde. Der Geschmack war ebenfalls zwar ein wenig schrumpfend,aber doch nicht vollkommen Alaunartig, wohl aber deutlich bitter. Ich lösete daher alles mit ein wenig überflüssiger Säure wie- der auf, und fällte nun aus der bis zu 500 Theilen vermehrten Flüssigkeit mit kohlensauerm Kali eine weilse Erde, welche 4,5 Gran wog, aber nach dem Trocknen ein wenig gräulich anlief. Vor dem Löth- rohre ertheilte sie dem damit geschmolzenen Mine- ralalkali eine schwache grünliche Farbe; dieses und mehrere Prüfungen, die mit dieser kleinen Menge, welche nun nicht weiter aufgehoben werden sollte, vorgenommen werden konnten, zeigten, dafs sie noch braunsteinhaltig war. Die Flüssigkeit von diesem Niederschlage trüb- be

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