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derschlag, welcher ‚5 Gran wog, und weils blieb,
und bis zur Prüfung des Niederschlages von No. 2 aufbewahrt wurde.
ı0. Das durch Azlauge ausgezogene braune Pulver, wur- de jetzt mit ein wenig fettem Öle gemischt und in einem Porzellangefälse gelinde ausgeglüht. Es hatte eine braungraue Farbe bekommen, und wog ı8 Gran.
ı1. Diese 18 Gran wurden mit Salzsäure wiederholt und scharf digerirt,. wobei sich oxidirte Salzsäu- re entwickelte, und ein kleiner Rückstand blieb, welchen ein Filtrum absonderte Die klare Flüs- sigkeit war gelblich und wurde mit blausauerm Natrum versetzt, worauf sich ein blauer Nieder- schlag zeigte; er wurde durch ein Filtrum aus der übersauern Flüssigkeit geschieden, die Flüssigkeit mit kohlensauerm Kalı gefällt, in Salzsäure wieder aufgelöst und wieder mit blausauerm Natrum ver- setzt, worauf ebenfalls ein blauer Niederschlag er- schien, Da aber die Ailtrirte Flüssigkeit noch im- mer Eisen enthielt, so wurde sie immer wieder et- was abgeraucht, und von neuem mit blausauerm Natrum versetzt, welches jedesmal etwas blauen Niederschlag ausschied, und diese Operation so lan- ge wiederholt, als noch etwas zu erhalten war,
Der erhaltene blaue Niederschlag mıt Salzsäure und
Wasser wohl ausgewaschen,, wog getrocknet 4% Gran, welche geglühtz sich als Eisenkalk erwiesen. 12. Der kleine weilsliche Rückstand von den vorher- gehenden ı3 Granen wog 3,6 Gran, welche geglüht weils blieben und 2;% Gran wogen. Er wurde in
hinreichendem Wasser gekocht, worin er sich auf-


