1
N
m
15
7. Aus der Flüssigkeit von N. 3, welche mit Zucker-
säure gefällt war, schied nun kohlensaures Kalı ei- nen Niederschlag, welcher durch‘ Schwefelsäure aufgelöst wurde. Diese Auflösung gab abgeraucht eine trockne Masse, welche in einem Porzellange- fälse eine Stunde heftig geglüht wurde, Sie kaın mit einer röthlichbraunen Farbe aus dem Feuer, und liels in Wasser aufgelöst 25:5 Gran eines röth« lich braunen Pulvers zurück. Aus det Flüssigkeit aber schied sich durch kohlensaures Kali, und durch
Kochen der Flüssiekeit 70; Gran weilser Erde. oO OÖ°
8. Letztere wurde in Salzsäure aufgelöst und ein we-
nig damit übersetzt; mit 500 Theilen Wasser ver- dünnt.und die Flüssigkeit wieder mit kohlensauerm Kalı gefällt. Es fiel hiebei ein gefärbter Nieder- ‚schlag, welcher 2 Gran wog. Die älirirte Flüssig- keit liefs durch Kochen einen weilsen Niederschlag; fallen, welchen Schwefelsäure völlig und brausend auflöste.. Die Auflösung hatte einen vollkommenen Bittersalz-Geschmack,, und bewies die in ihr ent- haltene Talkerde noch mehr durch die Kristallisa- tion, welche in zarten langen, etwas breitgedrück- ten Säulen bestand.
Obige 30% Gran enthielten also 283 Gran koh- lensaure Talkerde, wenn man die 2 Grane des ge-
färbten Niederschlages davon abrechnet.
9. Die 2575 Gran von No. 7, die 3% und 5 Gran
3io von No. 6 und 2 Gran von No. 8 wurden mit Salz- saure benetzt, der Wärme ausgesetzt, alsdann‘wie- der mit Azlauge gesättigt, und nun, mit kochender Azlauge digerirt. Nach der Abseihung fand sich in
der Lauge ein, in Salzsäure auflöslicher weißer Nie-


