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pfelt, und beobachtet, ob die Mischung klar blieb;
da sich nun die Mischung ganz und gar nicht trüb- te, welches doch hätte geschehen müssen, wenn nur der geringste Antheil von Schwererde dabei gewe- sen wäre, so konnte ich mit noch: vollkommnerem Rechte auf die gänzliche Abwesenheit der Schwer- erde schlielsen._ Diese Vermischung mit schwefel- sauerm Rali, hatte ich ebenfalls schon bei der salz- sauern Auflösung des geglüheten Zuckerkalks an- gewandt, und daraus schon dasselbe ersehn, Die- se 31.5; Gran bestanden also in kohlensaurer Kalk- erde.
6. Die vom Gypse abfiltıirte Flüssigkeit. wurde durch kohlensaures Kali gerallt, und der Niederschlag mit Azlauge digerirt, um zu erforschen, ob Thonerde dabei sei. Es wurden% Gran eines in scharfen Trocknen bräunlich werdenden Pulvers erhalten, welche daher nicht für Thonerde angesehen werden konnten. Das Übriggebliebene wurde wieder in Salzsäure aufgelöst, und mit so vielem Wasser ver- dünnt, dals gegen den Niederschlag 500"Theile rechnet werden konnten, Aus dieser etwas über-
SC- gc
säauerten Flüssiekeit schiedkohlensaures Kali z+ Gran ke) ÖIO b)
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welche im Filtrum bald isabellfarben angelaufen
waren. Wäre Talkerde in dem Niedeischlage ge-
wesen, so hätte sie nun vermittelst der Kohlensäu-
ze in der Flüssigkeit sein müssen, da dieselbe in
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500 Tbeilen Wasser durch kohlensaures Kali nicht gefällt wird. Es fand sich aber beim Abrauchen der Flüssigkeit nichts davon an.
Die 3%, und die 3 Gran wurden hierauf bis
zur fernern Untersuchungs
g aufgehoben.


