Teil eines Werkes 
5 (1811) Die Staats-Finanz-Wirthschaft
Entstehung
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6 6 Genuß der Sinnen-Welt; so ermanne sie sich doch, 10 diesen Markstein ihres eignen Selbst zu sezen. 0 Wie ist also die Staats-Finanz⸗Wirthschaft ent st an⸗* 0 den? Was ist sie? ö 0 Blickt in Klios Spiegel. Reichthum schuf oft Herr⸗ ü⸗ schaft, aber nicht Tugend zeugt Reichthum. Er ist das Kind 66 der Stärke, der Schlauheit, des Trozes, der Macht, des La⸗ indi sters. Zusammengezogen waren die Menschen, durch den 1n Magnet des Natur-Organismus; durch das eherne Gesez der 90

Nothwendigkeit. Gebohren sind sie: Genußreiche Welt bürger zu seyn, und an der vollen Tafel der Natur zwang wxI.

los zu schwelgen; und doch unfähig wurden sie: in Gemein⸗ Ir schaft, von Wurzeln das Leben abzunagen, ohne die über ihren 60 Rücken geschwungene Geißel. In Haufen zusammengebannt vult waren sie nun, um an die lange Kette der ursprünglichen or ganischen Gebrechen, noch: Nazional-Stolz und Na⸗ 7 ite zional⸗Haß anzureihen; den Krieg der einzelnen in Heten den verderblichen Krieg der Haufen zu wandeln; also durch den von Kant beurkundeten Antagonismus, mit sich huden selbst im ewigen individuellen Kriege! Duß: Dieser Antagonismus war,‚ er ist, er wird seyn; er ist unsterblich wie die Menschheit. Auf ihm ruht tomie die bürgerliche Gesellschaft; auf ihm die Lasten derselben; auf shenzi ihm die Staats⸗Finanz⸗Wirthschaft. Und so wie in ihm ihm n das Prinzip liegt, daß alle Staats⸗ Verfassungen in Despotis- d ei mus irgend einer Gattung sich auflösen müssen, so giebt es Rers auch für die sich selbst erdrückende Menschheit kein Asyl mehr, her A als den Tempel der Nazional-Oekonomie. Ihn, nur ihn, gsehch bewahre sie, wenn alle Altäre stürzen, und stürzen müssen; flrüst und ihn kann sie bewahren. NEn Die Finanzen sind es, wokür die Regenten, Regen- Punlle

ten sind; die Finanzen sind es, wodurch sie Regenten sind. Rer Met Denn nicht vom Rechts-Zustande ist hier die Rede, sondern Da

vom Faktischen. Hn sh

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