4 Aufgezogen ist nun der Vorhang, der über den künftigen, 0 selbst den nächsten Momenten seines Daseyns hieng; 0 des Lebens reicher Teppich liegt ausgebreitet vor ihm, der Zu— 61 0 kunft üppige Landschaft lacht ihn an, von Elysiums Morgen— 1 röthe vergoldet. So fern er blickt, in jeder Berbindung Ge—⸗ b nuß; allenthälben erscheint Leben; eine Hebe, die ihm den goldnen Becher reicht, in kindlichen Spielen, im Liebesrausche 115 der Jugend, in den häuslichen Freuden des Sommers, in der Eut Ruhe und Stille des Greisen-Alters. So der Mensch, der Wũ gesellige Mensch. 1 Wie finden wir dann aber die Menschen geschichtlich versammlet? Wie finden wir' die Nazionen? Wie die 30
Staaten so und nicht anders geordnet? Wir finden sie größ⸗ tentheils, geographisch, wie die aufgeschlagene Karte sie zeigt— 6W Da forscht die Geschichte vergebens, warum sie sich so
und nicht anders versammelten? Gebirg-Ketten, Ströh⸗ 0 me, Meere, Waldungen, sonderten die Versammlungen ab; Di Deutungen nur, wie der luftige Schatte hoher Gebirge, ö R die man bei heiterem Aether in tiefer Ferne erspäht. 0 Wie entstanden die Formen, in denen sie sich versam⸗ melten?— Ein starker, oder kühner, wilder, oder geniali⸗ imü scher Mensch erschreckte die einzelnen; Leidenschafts⸗Collision 11 hinderte diese einzelnen, das Uebergewicht mehrerer schwä⸗ ut cheren gegen den isolirten stärkeren zu gewahren. Kein Bund s der Weisheit; Alle zagten; und Armuth, Sklaverey, Elend, hrur Kränkung des Heiligsten, des Liebsten, trug der allmächtige 0 m Drang nach Entwicklung und Lebens-Genuß. So die gewöhnliche Geschichte der Staaten; Sie zeigt les uns nur Einen Manko Kapak, nur Eine Mama-Oello. Ragn Nur Drang der Entwicklung, und der aus ihr hervorgehen⸗ d. ö den Genusses⸗Fülle verband also Völker, Nazionen und Staa—⸗ ai Shfer ) Stifter der Pernanischen Monarchie, der Geschichte zusolge ihee Vir einzig als wohlthätige Genien erscheinend. bem eigt
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