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genstand ihrer Gewalt befördert, und die Bande der Ge⸗ sellschaft vermehrt und erweitert.
Das allgemeinste Mittel ist: die Beförderung der in— nern Schifffahrt durch Kanäle, und der Straßen bau.
Viel ist über diesen Gegenstand geschrieben worden; doch scheinen bey weitem nicht alle seine Ansichten ausgehoben oder anerkannt worden zu seyn.
Straßen sind das Weltband; der Verkehr, die Ge— selligkeit sind es, durch welche sich der Mensch am Menschen reibt, der Mensch mit dem Menschen amalgamirt, und diese Reibungen, aus welchen Politur hervor geht, diese
Verschmelzungen sind es, welche die Wiege der Barbarey und ö
des Sinkens bis zur Verschlechterung, den Lokalis mus vertilgen, und, mittelst des Durchkreuzens der vom Klima, Gesezen und Gewohnheiten vermannichfaltigten Tempera—⸗ mentsindividualitäten, neue Erscheinungen, neue Gestal⸗ ten aus dem Schoße der Menschheit hervor rufen, also Fort— schritt zum Edlen, Guten und Schönen, Veredlung be— wirken; nur sie können auch die Menschheit vor dem Herab— sinken bis zur Brutalität bewahren; in ihnen liegt die Civi⸗ lisazion.
Die Geschichte muß dieß beurkunden; der Zustand der Kultur hieng immer von den Vereinigungsmitteln der Na— zionen ab.
Den Romischen Straßen hatten die von der Nannhlt unterjochten Völkerschaften zu danken, daß sie der Wildheit und Barbarey entrissen wurden. Immer hielt die Civilisa—⸗ zion der Völker mit den Verbindungsmitteln gleichen Schritt. Familien, so wie Nazionen, die durch unwegsame Straßen
getrennt sind, müssen sich stets fremd bleiben. Der Zu⸗
stand von Ungebundenheit, Freyheit und Abgeschiedenheit
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